SSL-Verschlüsselung für alle Formulare ihrer Websites oder Onlineshops (§ 13 Abs. 7 TMG) gesetzlich vorgeschrieben.

Was ist eigentlich SSL?

SSL steht für “Secure Sockets Layer“. Es handelt sich dabei um ein Protokoll, welches sicherstellt, dass die Daten zwischen Browser und besuchter Website (https://) verschlüsselt übertragen werden.

 Brauche ich ein SSL-Zertifikat?
  • Du hast eine Website mit Anfrage-Formular oder Ähnliches?
  • Du besitzt einen Online-Shop und akzeptierst Online-Bestellungen?
  • Der Kunden übermittelt Daten?
    Dann brauchst du eine Verschlüsselung.
Das SSLZertifikat ist wie ein Vertrag zwischen Web-Browser und Web-Server, in dem die Konditionen definiert sind.

Stell dir das so vor: Deine Daten werden mit einem einfachen Schloss verschickt. Dann gibt es aber noch Sicherheitsschlösser, Alarmanlagen usw. Ein einfaches Schloss bekommst du kostenlos. Am besten von Google. Sicherheitsschlösser und Ähnliches sind dann kostenpflichtig. Die Frage ist nur, ob du das haben möchtest.

Zukünftig werden von Google Webseiten, die keine sichere Verbindung aufweisen, nicht mehr richtig ausgelesen, da sie ein Risiko darstellen. Dies führt das die Seite weit nach hinten rutscht.


Wann besteht eine gesicherte Verbindung?

Ob eine gesicherte Verbindung besteht, kann man in der Angaben in der Browser-Adresszeile erkennen. Ein verschlüsselter Aufruf erfolgt immer über „https„. Sollte dies nicht vor der eingegeben URL auftauchen oder lediglich ein „http“ eingetragen sein, gebt zur Überprüfung das „https“ ein. Ist kein SSL-Zertifikat für diese Seite vorhanden, erscheint im Anschluss eine Fehler- bzw. eine Hinweismeldung. Ist der Aufruf mit „https“ möglich, verschwindet aber nach jeder Eingabe im Browser, dann handelt es sich hierbei lediglich um eine entsprechende Einstellung im Backend der Seite.